5. Tag; Dienstag. 14.03.1989

Letzter Tag in New York. Frühstück wie immer. Die weitere Tagesplanung gestaltet sich folgendermaßen: Der Motorhomebesitzer möchte nicht, dass wir mit den Mobilen nach New York reinfahren. Also beschließen wir, dass 9 Mann um 12.00 Uhr die Motorhomes abholen (da nur 12 in die Homes dürfen). Die anderen gehen ins Guggenheim Museum und werden da von Clemens abgeholt. Bis 12.00 Uhr ist Shopping angesagt.

Bei der Ankunft in New Jersey, bei unserem Autovermieter. gibt es ein Problem. Bernie war als Fahrer eingetragen, ist aber im Guggenheim Der Motorhomebesitzer will die Fahrzeuge erst rausrücken, wenn er zum ADAC, Deutschland, getelext hat. Frühestens morgen früh! Nach einigem hin und her bekommen wir die Wagen doch. Zwischen New York City und Cruise Amerika packen wir unser Mobil ein.

Clemens kommt etwas generft mit den anderen. Er musste mitten durch Harlem gurken. Direkt an unserem Parkplatz ist ein Supermarkt, wo wir uns vor der Abfahrt erst mal notdürftig versorgen. Während der Fahrt nach Philadelphia erforschen wir die Mobile. Es sind verdammt vornehme Dinger: Sieben Schlafplätze, Küche mit Mikrowelle, Backofen, Kühlschrank, Dusche, WC, Klimaanlage und Heizung. Auf dem Weg verfährt Clemens sich 3 x, genau wie letztes Jahr, als er eine ähnliche Route mit einer anderen Gruppe gemacht hat. Als er die richtige Abfahrt findet, kennt er zwar den Weg, aber dort ist eine 11 Fuß hohe Brücke. Bei einer lichten Höhe von 12.7 Fuß der Wagen keine gute Sache. Also halten wir an und fragen einen Eingeborenen. Den gleichen wie letztes Jahr. Er ist sehr freundlich und fährt uns zu unserem Parkplatz, da der Weg vom letzten Jahr jetzt auch gesperrt ist.

Es ist schon tiefste Dunkelheit, als wir am German Sports Club Phönix ankommen. Auf Clemens Klopfen macht aber niemand auf (da wie letztes Jahr die Kneipe dienstags Ruhetag hat). Nach ein paar Minuten kommt eine Polizeistreife. Der Wirt hatte wohl Angst. Die Polizei stellt Clemens dem Wirt gegenüber. “Kennen Sie den?”. “Nein”. Wie sich herausstellt, hat der ehemalige Besitzer ein Hotel in München eröffnet. Also 4 Flaschen Wein im Wohnmobil köpfen und Schlafen gehen

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