Wecken ist um 7.00 Uhr. Die Duschen benutzen nur einige wenige Mutige, der Rest zieht das kalte Wohnwagenwasser vor. Nach Frühstück und Wagenklarmachen ziehen wir ab zur Autobahn um eine Kirche zu suchen. In der Tat fahren wir um 10.50 Uhr in Brunswick eine Kirche an. Die Messe beginnt um 11.00 Uhr. Sie dauert geschlagenen 75 min.

Als nächstes erreichen wir Flagler Beach, wo wir das erst Mal im Atlantik baden gehen. Es geht nichts über Atlantikwellen, auch wenn das Wasser ein bisschen frisch ist. Die kleinen Muscheln sammeln sich in allen Kleidungsstücken und jucken noch den ganzen weitern Tag. Direkt am Strand ist ein Supermarkt, wo wir für unseren Grillabend einkaufen. Jetzt geht’s los nach Daytona Beach. Dort steppt der Bär. Nur Jugendliche, die in alten, völlig überfüllten Autos die Straße rauf und runter düsen und johlen (natürlich Bierdosen kippend). Der Strand ist fürchterlich verdreckt, denn man darf mit den Autos rauffahren. Wir laufen einmal den Strand ab und fahren wieder.

Da wir auf dem Rückweg feststellten, dass die Getränke für "grilling with fun" nicht ausreichen, wollen wir einen Liquor Shop aufsuchen. Zu diesem Zweck wenden wir auf einer Kreuzung, da auf der anderen Straßenseite ein Liquor Shop ist. Als wir vor diesem parken, steht plötzlich ein PS-starker Tannenbaum hinter uns. Leider war Wenden verboten. Berni spielt den Dummen, der wenig Englisch spricht und von nichts weiß. Der Polizist ist ganz nett. Erst erklärt er uns den Weg, dann will er uns sogar zum Campingplatz bringen. Wir lehnen dankend ab und sind froh. als er wieder weg ist.

Unser Campingplatz liegt direkt am Meer. Wir besorgen uns einen Grill und der Spaß kann losgehen. Könnte losgehen, wenn nicht die Mücken wären. Am nächsten Morgen sind fast alle fürchterlich zerstochen. Aber sonst ist der Abend prima. Wir machen Fleisch, Salat, Maiskolben, Folienkartoffeln und Marshmallows. Als die meisten im Bett sind gehen 3 Mann noch zum Wasser. Draußen sind Fischer am Werk, viele kleine Boote mit Lämpchen. Aber irgendwann zieht es einen doch in die Koje.

 

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