Teil 15.

Heute steht für uns Oslo auf dem Pro­gramm. Natür­lich regnet es wieder. Des­halb frühstü­cken wir im Auto. Da wir hier keine Bröt­chen vorbe­stellt haben, gibt es Aufbackbrötchen aus dem Wohnmobil-Backofen. Anschlie­ßend packen wir zusammen und fahren die 30 Kilometer bis nach Oslo. Auf Empfehlung versuchen wir, in der Nähe des Akerhus, der alten Burg von Oslo, zu parken. Schließlich bleiben wir auf dem Platz des Fähranlegers der Stena Line. Automatenticket: 4 Stunden für 25 Euro.

Oslo im Regen. Wir laufen durch die Fußgängerzone in Richtung königliches Schloss. Zwischen­durch erreichen wir unser erstes (und wichtigstes) Ziel für heute: das hard rock cafe. Wir kaufen ein wirklich schönes t-shirt.

Das Schloss ist recht klein, aber sehr hübsch, nicht so pompös wie viele andere Schlösser. Hinter dem Schloss soll der Viggelandpark mit vielen Steinskulpturen sein. Leider finden wir ihn nicht und ha­ben auch bei dem Regen keine Lust noch viel weiter zu laufen.

Zurück durch die Fußgängerzone in Richtung Opernhaus. Es regnet noch immer und wir entscheiden uns für ein spätes Mittagessen im Restaurant EGON. Schmeckt, macht satt und wir werden nicht nass.

Die Oper ist bei diesem Wetter nicht interessant genug, um noch dorthin zu laufen. Also zurück zum Auto, auch weil das Parkticket bald abläuft. Zeitlich rechtzeitig kommen wir am Wohnmobil an, aber wir haben dennoch ein Ticket an unserer Windschutzscheibe. 500 NOK (65 €) Strafe, weil wir mehr als einen Parkplatz benutzt haben. Das Auto ist einfach 1 Meter zu lang.

Ursprünglich hatten wir geplant, etwas außerhalb von Oslo wieder zu übernachten. Da es aber so sehr regnet, macht es keinen Sinn, sich noch länger auf einem Camping-Platz aufzuhalten. Wir ent­scheiden, weiter zu fahren als geplant, bis nach Schweden.

Direkt auf der anderen Seite der Grenze hört es auf zu regnen. Die Sonne schaut sogar zeitweise durch die Wolken. Auf schwedischer Seite gibt es in den ersten Orten große Supermärkte und andere Geschäfte, in denen die Norweger wahrscheinlich viel billiger als zu Hause einkaufen können.

Der Camping-Platz Grinsbyn liegt deutlich von dem Ort entfernt, den uns das Navigationssystem angegeben hatte. Er ist etwa 25 km hinter Arjäng und liegt schön an einem See. Der Manager ist sehr freundlich und empfiehlt uns einen Platz direkt an einem See. Wir bauen auf und richten uns ein .

Gerade als wir die Markise aus dem Auto gefahren haben fängt es auch hier wieder an zu regnen. Den Abend draußen zu verbringen können wir vergessen. Also im Wohnmobil gemütlich zu Abend gegessen und gelesen.

Grinsby Camping - Grinsbyn

Lage:4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)
Groesse der Stellplätze:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Atmosphäre:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Ausstattung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Sauberkeit:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Service:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Preis-Leistung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Insgesamt:4 out of 5 stars (4,0 / 5)

Schön an einem kleinen See gelegen, bietet dieser Platz ausreichend Stellfläche auch für große Autos. Sauber und ordentlich eingerichtet.
www.campgrinsby.se

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