Teil 17.

Wir wollen Stockholm besichtigen. Entgegen den anderen Tagen an denen wir Stadtbesichtigungen vorhatten, in Bergen und in Oslo, scheint heute die Sonne.

Wie die Dame gestern am Emp­fang empfohlen hat, fahren wir etwa 10 Minuten mit dem Auto zu einer Bahnstation. Das Wohnmo­bil können wir auf einem bewach­ten Parkplatz direkt neben dem Bahnhof abstellen. Wie ein Wun­der ist er auch noch recht preis­wert. Wir zahlen 20 SEK (2,50 €) für 24 Stunden Parken.

Mit der Sonne am blauen Himmel und dem vielen Wasser in Stock­holm muss einem die Stadt gefallen. Die schönen kleinen Gassen laden geradezu ein, zu bummeln.

Auf ausdrücklichen Wunsch von der Kinder besichtigen wir das königliche Schloss. Zuvor haben wir auf dem Schlossplatz das Glück, dass wir gerade rechtzeitig zu der Wachablösung kommen. Eine Militärka­pelle zieht auf und die Wachsoldaten führen die Prozedur durch.

Im königlichen Schloss besuchen wir zu­nächst die Schatz­kammer. Kronen, Reichsäpfel und Zepter verschie­dener Könige, Königinnen und Prinzen der letz­ten 500 Jahre sind gezeigt. Am Eingang zu der Schatzkammer ist ein kleiner Sou­venirstand. Die Kinder kaufen je einen kleinen silbernen Anhä­nger in Form einer Krone. Anschließend gehen wir durch verschiedene Bereiche des Schlosses. Wir können verstehen, warum die königliche Familie vor einigen Jahren aus diesem Schloss auszog und nun in Schloss Drott­ningholm (übersetzt: Königininsel) wohnt. Es riecht überall muffig.

Nachdem wir die Schlosstour abgeschlossen haben, gehen wir in die Altstadt von Stockholm. Viele kleine Gassen mit Geschäften und Restaurants laden zum Bummeln ein. Direkt hinter der Schloss­mauer finden wir ein kleines Restaurant mit einer Terrasse in dem wir zu Mittag essen. Die Preise sind absolut auf deutschem Niveau, nicht zu vergleichen mit den Wucherpreisen in Norwegen.

Die Gassen in der Altstadt sind überfüllt von Touristen. Die Ge­schäfte beinahe zu voll, um hineinzugehen. Interessant ist jedoch die Lockerheit der Schweden. Wir treffen zu Beispiel einen der Wachsoldaten des Schlosses, der in seiner Pause in voller Uniform ein Eis kauft und damit durch die Altstadtgassen schlendert.

Wir verlassen die Schlossinsel und gehen zurück in die Einkaufsfuß­gängerzone. Hier gibt es fast die gleichen bekann­ten Geschäfte, die es auch in Deutschland gibt. Wir finden sogar ein Geschäft in dem es aus­schließlich Alkohol zu kaufen gibt. 3 Liter Weißwein im Karton für 20 €. Nach 2 Wochen Abstinenz bin ich sogar bereit, die 3 kg noch eine Weile zu tragen.

Mit der Bahn zurück zum Auto, fahren wir gegen 16.00 Uhr los, in Richtung Süden ans Meer. Dort haben wir uns einen Camping-Platz aus­gesucht, an dem wir vielleicht 2 Tage bleiben wollen. Der Platz Nickstabadet-Camping in Nynäshamn entpuppt sich allerdings als falsch beschrieben. Der Stellplatz ist C-Klasse, die Serviceeinrichtun­gen müssten dringen renoviert werden. Also nur 1 Nacht trotz 4 Sterne. Morgen wollen wir dann weiter in Richtung Süden.

Nichstabadet Camping - Nynäshamn

Lage:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Groesse der Stellplätze:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Atmosphäre:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Ausstattung:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Sauberkeit:2 out of 5 stars (2,0 / 5)
Service:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Preis-Leistung:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Insgesamt:3 out of 5 stars (3,0 / 5)

An einem See gelegener Platz, der sehr in die Jahre gekommen ist. Renovierungen in beinahe allen Bereichen wären dringend nötig.

www.eurocampings.de/schweden/stockholm/nynashamn/nickstabadet-camping-117351/

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