Teil 19.

Heute steht Astrid Lindgren auf dem Programm. Sie hat in der Nähe von Västervik gelebt. Nach einem Frühstück in der Sonne machen wir uns um 10.30 Uhr auf den Weg. Der erste Stopp ist allerdings schon kurz hinter der Schranke des Camping-Platzes. Wir halten an einem Outlet für Schuhe! Nichts gekauft.

Die Fahrt nach Vimmerby dauert etwa eine Stunde. Vimmerby ist eine nette kleine Stadt in der Astrid Lindgren gewohnt hat. In einer kleinen Innenstadt mit einem netten Marktplatz sind immer wieder Restaurants und kleine Kramläden zu finden, die nach den Schil­dern, von Astrid Lindgren bevorzugt wurden.

 Weiter geht es nach Mariannelund. Michel aus Lönneberga hat hier in seinen Geschichten einiges erlebt. Allerdings entpuppt sich Mari­annelund als ein Durchgangsort ohne irgendwelche Attraktionen.

Auf dem Weg hierhin biegen wir zunächst nach links in eine kleine Straße ab, die uns über kleine Hügel nach ca. 5 Kilometern nach Bullerbü führt. Bullerbü, auf Schwedisch „Bullerbyn“, sind 3 kleine Höfe auf denen die Serie „Die Kinder von Bullerbü“ gedreht wurde. Alles ist noch so wie im Film. Der hole Baum war Lilly aller­dings zu unheimlich, als dass sie hineinklettern wollte. Wir erfahren, dass einer der drei Höfe der Geburtshof von Astrid Lindgrens Vater ist. Außer 2,50 € für den Parkplatz ist der Besuch eintrittsfrei. Anscheinend wohnen hier tatsächlich noch Leute, die Bullerbü in Schuss halten und sich über einen kleinen Laden etwas hinzuverdienen.

Zurück auf der Straße nach Mariannelund biegen wir anschlie­ßend rechts ab. Wenn wir vorher schon den Eindruck hatten, total abseits jeglicher Zivili­sation zu sein, wird dies hier noch ver­stärkt. Nach etwa 12 Kilometern kommen wir nach Katthult. Auch hier ist wie in Bullerbü alles noch genauso wie im Film. Das Elternhaus, der Fahnenmast davor, an dem Ida auf­gehängt wurde und auch der Schuppen, in dem Michel im Film im­mer eingesperrt wird und Holzmännchen schnitzt sind da. Selbst das Brett vom Schuppen in den Vorratsschober ist noch vorhanden. Spannend!

Wir kaufen in einem kleinen Souvenirladen ein Äffchen. „Herr Nielsson“ ist ab jetzt überall dabei.

Ab Mariannelund müssen wir heute noch 200 km bis zum heutigen Ziel fahren. Ganz schön viel. Der Camping-Platz „Bolmsö“ liegt auf einer kleinen Insel. Über einen Damm kann man mit dem Auto hier­auffahren, muss dann aber noch quer über die Insel bis ans Ufer des Sees.

Problem: auf der Insel gibt es Unmengen an Fliegen und Mücken. Wir packen unseren Tisch und unsere Stühle direkt wieder ein, da nicht daran zu denken ist, draußen zu Sitzen. Der Camping-Platz hat ein kleines Restaurant, in dem wir uns heute ein leckeres Abendessen gönnen. Anschließend müssen wir heute in unserem Wohnmobil den Abend verbringen, bei offenen Fenstern und Türen aber mit Fliegennetzen vor allen Öffnungen.

Bolmsö Camping - Bolmsö

Lage:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Groesse der Stellplätze:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Atmosphäre:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Ausstattung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Sauberkeit:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Service:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Preis-Leistung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Insgesamt:4 out of 5 stars (4,0 / 5)

Der Platz liegt auf einer kleinen Halbinsel in einem See. Sehr schöner Blick, von einem kleinen, gemütlichen Restaurant. Im Sommer mussten wir mit sehr vielen Mücken leben.
www.husbilhusvagn.se/camping/bolmso-camping

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