Teil 2.

Um 7.36 werden alle geweckt durch das Sonnenlicht, wel­ches durch ein Fenster direkt auf die Betten strahlt. Beim Gang zur Dusche werden wir durch die herrlich frische Luft gleich noch viel wacher. Die Waschhäuser sind sehr gepflegt und sauber. Um 3,5 Minuten warmes Wasser zu bekommen, ist es nötig, eine 5Dkr. Münze einzuwerfen.

 

2 Stunden vor Abfahrt des Schiffes um 16.45 erreichen wir Kopen­hagen. Wir reihen uns in die lange Schlange wartender Autos ein und warten. Ein Einweiser gibt das Startzeichen zum boarden, aller­dings sind wir noch lange nicht auf dem Schiff. Erst sind die PKW dran, dann einige LKW. Nach anderthalb Stunden, darf auch unser Wohnwagen auf das Schiff fahren. Doch weil noch ein 40-Tonner auf das Schiff soll, muss ich noch mal vom Schiff fahren. Die drei Frauen sind schon ausgestiegen und mit dem Koffer auf das Schiff gegangen, um die 2 Zimmer zu suchen die wir von zu Hause aus schon vorgebucht hatte.

Die Zimmer liegen im 10. Stock, dort wo die Com­modore Class Zim­mer liegen. Das sind alles sehr schöne Zimmer Die Zim­mer liegen direkt vorne über der Schiffsspitze. Der Blick ist wunder­schön. Eine kurze Besich­tigung der Zimmer,  und Sophie und Lilly gehen los, um mich an dem Aufzug abzuholen.  

Da der Tisch in einem der Restaurants um 18.15 gebucht war und wir vorher noch das Schiff anschauen und in den Shop wollten, gehen wir direkt los. Die „Pearl Seaways“ hat sogar einen Pool hinten an Deck. Wir haben aber die Badesachen im Wohnmobil gelassen, da wir nicht mit einer Schwimmmöglichkeit gerechnet hatten. Zurück in die Parkgarage dürfen wir nicht mehr. Ein Zutritt ist nach Ablegen nicht mehr gestattet. Nach Verschaffen eines ersten Überblicks in den Shops, ab ins Restaurant „seven seas“. Unser Tisch ist direkt am Fenster. Man kann beim Essen auf das Meer schauen. An einem sehr großen Buffet gibt es alles, was man sich wünscht, einschließ­lich Kaviar.

Es ist noch nicht spät genug, um auf die Zimmer zu gehen. Deshalb suchen wir die Commodore Deluxe Lounge. In dem kleinen Raum mit eigenem Balkon können wir uns kostenlos an einer kleinen Bar und mit Snacks bedienen. Doch um 21.30 sind alle doch sehr müde. Aber aus dem Gedanken schön schlafen zu können wird au­ßer bei Lilly nichts. Eine unruhige Nacht hat begon­nen. Als das Schiff zwischen 3.30 Uhr und 5.30 Uhr auf die offene See fährt und kein Land direkt mehr rechts oder links zu sehen ist, wird die Fahrt recht schaukelig. Jetzt ist die Position der Zimmer in der Spitze des Schiffs ein großer Nachteil, da es hier so stark wackelt, das man hin und her gerollt wird.

Gegen 7.00 am nächtsten Morgen sind alle wach. Das Schiff ist end­lich wieder ruhig. Nach dieser unruhigen Nacht, sind zwar alle etwas müde, aber die Freude ist da, denn um 8:00 Uhr geht es zum Frühstücks­buffet. Es ist für jeden etwas dabei, ob Müsli, Pancakes, Brötchen oder Obst. Unser Tisch steht am Fenster, so dass man die Fahrt in den Oslofjord mit dem besten Blick bewundern kann.

Nach dem Frühstück gehen wir aufs obere Deck des Schiffes, um die frische Luft zu schnup­pern und Fotos vom Oslofjord zu machen. Es ist eine wunder­schöne Landschaft, mit ganz vielen kleinen Inseln, auf denen manchmal nur ein Haus steht. Um 10:00 Uhr legt das Schiff in Oslo an. Da der Wohnwagen in der hintersten Reihe steht, müssen wir lange warten, bis wir von dem Schiff runter fahren können.

DFDS Pearl Seaways

Groesse der Zimmer:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Atmosphäre:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Ausstattung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Sauberkeit:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Service:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Preis-Leistung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Insgesamt:4 out of 5 stars (4,0 / 5)

Ein normales Fährschiff, das täglich zwischen Kopenhagen und Oslo pendelt. Die Ausstattung ist für einen Eintagestripp ausreichend.

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