Teil 8.

Alles tut weh. Nach der Tour von gestern, können wir uns nur schwer bewegen.

Die ursprünglich von uns geplante Route ha­ben wir heute etwas verän­dert. Unser Ziel ist Sundal, ein Ort etwa 100 km östlich von Bergen. Wieder nehmen wir nicht die Hauptstraße, weil wir unterwegs gerne einen großen Wasserfall besichtigen möchten. Sehr lange Strecken fahren wir an den Ufern der Fjorde entlang. Hier gibt es sehr viele Fischfarmen. Im Wasser der Fjorde sind kreisrunde Netze gespannt, in denen Fische gezüchtet werden.

Der Weg zum Zwischenziel Saude führt über ein Hochplateau mit kleineren Wasserfällen und wieder einer Fähre an dem vorgesehe­nen Wasserfall vorbei. Wir steigen aus und gehen den Pfad und die Treppenstufen bis direkt zum Wasser hinauf. Nach gestern schon wieder klettern, das tut weh. Der Blick auf den Wasserfall und das Gedon­ner der Wassermassen entschädigt vollständig für die Schmerzen in den Beinen.

 

Von Sauda geht es weiter in Richtung Odda. Wieder über ein Hoch­plateau mit vielen kleinen Seen, und: Schnee. Wie kann es sein, dass hier im Sommer noch immer Schnee liegt? Das Thermometer im Auto zeigt 14 Grad an. An den Ufern der Seen stehen kleine Som­merferienhäuser, oft mit derart begrünten Dächern, dass es fast wie eine Tarnung aussieht.

Um die nächste Kurve und wir fahren auf die Mauer eines Stausees zu. Wahnsinn.

 

Weiter nach Odda müssen wir wieder runter von dieser Hochebene. Hier halten die Warnschilder, was sie vorher versprochen haben. Hinter einer Kurve laufen Schafe über die Straße. Sie haben die Ruhe weg. Selbst ein Motorradfahrer, der uns entgegen kommt, muss anhalten, die Schafe bleiben einfach mitten auf der Straße stehen.

Kurz vor Odda sehen wir Regenbögen. Zwischendurch regnet es leicht, hört dann aber immer wieder auf und es scheint leicht die Sonne. Unterwegs wieder ein riesiger Was­serfall, der noch schöner und größer ist, als der, den wir heute Mor­gen angefahren haben. Wir kommen durch ein Skigebiet. Muss im Winter interessant sein, hier Ski zu fahren.

Zum Tagesende biegen wir von der Straße ab und fahren durch ei­nen 11,7 km langen Tunnel. Wir kommen in Sundal an und es reg­net, in Strömen. Der Campingplatz ist fast leer. Wir suchen uns einen Stellplatz direkt am Fluss, der von einem hoch über uns liegenden Gletscher gespeist wird. Doch den Gletscher sehen wir eigentlich erst morgen früh. Heute ist es viel zu nass um noch draußen die Natur zu bewundern.

Abends das kleine Bistro des Camping-Platz-Betreibers. Die Hamburger und Pommes sind eine willkom­mene Abwechslung.

Sundal Camping - Sundal

Lage:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Groesse der Stellplätze:4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)
Atmosphäre:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Ausstattung:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Sauberkeit:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Service:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Preis-Leistung:4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)
Insgesamt:4 out of 5 stars (4,0 / 5)

Ein großzügiger Platz, sehr schön direkt am Fjord und unterhalb eines Wasserfalls gelegen.
www.sundalcamping.com

HINWEIS

Alle Inhalte und Kritiken spiegeln ausschließlich unsere persönliche Meinung wieder. Wir distanzieren uns von allen Inhalten aller verlinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese Inhalte nicht zu eigen.
Mehr Fotos in der Galerie
Nächster Teil