Teil 1.

Heute ziehen wir um, von New York nach Miami. Unser Fahrer (wir haben wieder einen Privatshuttle von execucar.com gebucht) ist pünktlich um 7.50 Uhr am Hotel. Diesmal ist es wie geplant ein großer SUV. Die Fahrt zum La Guardia Flughafen dauert ca. 40 Minuten und führt uns über die Eastside von Manhattan.

Am Flughafen angekommen, müssen wir unsere Koffer aufgeben, eingecheckt hatte ich schon online. Delta Air ist sehr penibel in Bezug auf die Koffergewichte. Bereits der erste Koffer ist zu schwer, 4 Pfund. 100 $ Extra! Wir entscheiden, umzupacken und schwere, unwichtige Dinge wegzuwerfen. Einen Beutel mit Kabeln und Ladegeräten verstauen wir vom Koffer ins Handgepäck, das wird nicht gewogen. Jetzt ist ein Mann am Schalter, viel freundlicher. Eine Tasche muss noch einmal reduziert (umgepackt) werden, dann ist alles OK, ohne 100$ extra.

 

Delta DL2098 hebt pünktlich ab, ein ruhiger Flug folgt. Komfort ist hier Mangelware. Der Flieger scheint uralt zu sein, ebenso wie die Stewardessen und die Sauberkeit lässt auch zu wünschen übrig. Es gab aber kaum eine Alternative, um von New York nach Miami zu kommen. Zum Ende des Flugs gibt der Pilot durch, dass wir wegen eines kleinen Hurrikans in Miami erst einmal Warteschleifen ziehen müssen. Nach 60 Minuten landen wir; „welcome in Sarasota!“ Wir sind am Golf von Mexico  zwischengelandet um aufzutanken. 60 Minuten , dann wieder in die Luft und zurück nach Miami. Koffer kommen schnell über das Fließband und der MIA-Mover, eine führerlose Bahn,  bringt uns zum car rental center. Sixt gefunden (ist hier in Miami nur ein ganz kleiner Stand im Vergleich zu den anderen großen Autovermietern). Zwei Leute fertigen die in langen Schlangen stehenden Kunden ab. Der Typ erklärt uns, dass das bestellte Auto nicht mehr zur Verfügung steht, angeblich kaputt zurückgekommen, und bietet uns einen Van an. Was bleibt uns anderes übrig, als diesen zu nehmen. Kompromiss ist, dass wir den Wagen nicht vollgetankt zurückbringen müssen.

Die Fahrt nach Miami Beach geht jetzt sehr schnell. Wir haben uns das Hotel „The Betsy“ ausgesucht. Ein Haus der Gruppe SLH.com „small luxury hotels of the world“. Dies sind meistens kleine, ältere Hotels, die zu modernen Häusern renoviert wurden, ohne den ursprünglichen Charakter zu verändern. Unser Hotel „The Betsy“ ist super, direkt am Ocean Drive. Leider hat es keinen Parkplatz und das Auto muss teuer von den Hotelleuten geparkt werden. Carlos, einer der Türsteher, bringt uns auf unser Zimmer und erklärt uns das Hotel. Dann holt er unser Gepäck. Ziemlich viel Koffer für das recht kleine Zimmer. „if you need something, my name is Carlos, I am on duty until 11 p.m.“

Sofort zum Strand, direkt gegenüber. Tolles blaues Wasser und weißer Sand, wie im Film. Anschließend auf den Ocean Drive, die Party Meile von Miami Beach.

Das Essen im Finnigan’s Way am Ocean Drive ist sehr lecker und im Vergleich zu New York recht preiswert. Wir bestellen Steak und bekommen jeder ein riesengroßes aufgerolltes Stück Fleisch. Perfekt gegrillt.

The Betsy – Miami Beach

Lage:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Groesse der Zimmer:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Ausstattung:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Sauberkeit:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Service:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Preis-Leistung:4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)
Insgesamt:4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)

Ein wunderschönes Hotel, direkt am Strand von Miami Beach. Umwerfender Service, der seinen doch recht hohen Preis Wert ist.
www.thebetsyhotel.com

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