Tag 11 – Bridgeport – Yosemite Valley

Um 7.00 Uhr frühstücken wir im Hotel. Es ist wieder ein continental breakfast, also Toast, Bagel, Marmelade, etwas Süßes und Kaffee. Ach ja, hartgekochte Eier gibt es auch. Keine große Auswahl aber OK. Auf unserer Fahrt zum Tioga Pass, der zum Yosemite National Park führt, halten wir kurz in Lee Vining, einem kleinen Ort, der an den Yogi Bär-Film erinnert. Wir kaufen etwas ein, ist allerdings hier sehr teuer.

Das Navi im Auto zeigt uns eine Fahrtzeit zum Yosemite Valley von 5 Stunden (!) an, das Handy nur 2. Also richten wir uns lieber nach dem Handy. Dies hat gewusst, dass die Tioga Road offen ist. Sie ist wegen Schnee und Eis oft bis Juni gesperrt. Es sollte aber lange genug warm gewesen sein, dass die Straßen befahrbar sind. Es eine sehr schöne Strecke, jedoch sehr hügelig. Wir kommen an glasklaren Seen und Flüssen vorbei und machen diverse Fotos. Insgesamt ist diese Region, im Vergleich zu unseren vergangenen Tagen, sehr grün.

An der Einfahrt zum Nationalpark hatten wir mit langen Wartezeiten gerechnet. Dies soll um diese Jahreszeit immer so sein. Als wir zu dem kleinen Kassenhäuschen kommen, sind wir beinahe die einzigen.  „America the Beautiful“-Pass gilt und wir können umgehend passieren. Einen kleinen Infoflyer, den es bei fast jedem Park gibt, haben wir natürlich auch noch bekommen. Ab jetzt stehen am Straßenrand überall Hinweisschilder, die vor Bären warnen. Leider haben wir keine Bären gesehen.

Wir entscheiden, zunächst zum „Glacier Point“ zu fahren, einer oben auf einem Felsen gelegenen Aussichtsplattform, von der aus man einen sehr schönen Blick hat. Die Fahrt aus dem Valley zu diesem Punkt ist weiter als erwartet. Es sind mehr als 25 Meilen und wir fahren 1 ½ Stunden über kleine Straßen und Serpentinen hinauf auf den Berg. Unterwegs halten wir an verschiedenen Aussichtspunkten, um immer wieder die unterschiedliche Aussicht zu genießen. Oben angekommen, haben wir Glück, dass wir sofort einen Parkplatz finden. Je später man am Tag hier hinaufkommt, desto schwieriger soll dies sein.  Hier oben gibt es wieder verschiedene Aussichtspunkte und einen kleinen Kletterweg. Wird von uns alles in Anspruch genommen. Außerdem kann man in einem kleinen Geschäft wieder Souvenirs und etwas zu trinken kaufen. Die Schlange am Eisstand ist enorm lang und unser Kältewunsch nicht groß genug.

Wir fahren wieder runter in Richtung Yosemite Valley. Auf etwa halber Strecke fahren wir durch einen längeren Tunnel. Jetzt die Kamera einschalten, denn der Blick nach der Ausfahrt auf das Valley mit dem Half Dome ist überwältigend. Kurz bevor wir unten auf die Valley-Straße einbiegen geht es rechts ab zum „Bridal Vail Fall“ einem sehr schönen Wasserfall. Vom Parkplatz aus laufen wir ein kleines Stück durch ein Wäldchen bis wir zum Fuß des Wasserfalls kommen. Toller Blick und sehr viele Menschen. Das Wasser fällt aus großer Höhe auf dicke Felsen und wird durch den Wind verteilt, so dass es manchmal aussieht wie ein Brautschleier, ein bridal vail eben. Die Steine sollte man möglichst nicht betreten, da sie glatt und rutschig sein. Steht mehrfach geschrieben. Unsere großen Kinder müssen allerdings, wie andere auch, weiter hochklettern. Fabi ist auf einmal nicht mehr zu sehen und nach einiger Zeit kommen beide runter, Fabi mit verzerrtem Gesicht. Ausgerutscht und hingefallen ist er. Am Rücken eine Schürfwunde und ein Finger ist umgeknickt. Zum Arzt möchte er aber nicht, also muss er damit leben.

Wir fahren zur Yosemite Valley Lodge, unserem Hotel um einzuchecken. Unsere Zimmer sind aber noch nicht fertig. Also gehen wir in ein Cafe um die Pause bis 16.00 Uhr zu überbrücken. Doch um 16.00 sind unsere Zimmer noch immer nicht parat. Halley hinter der Theke ist derart unfreundlich und wenig hilfsbereit, dass ich kurz überlege, mich beim Manager zu beschweren. Lasse es dann aber doch. Wir gehen in das Restaurant und bestellen Burger und Nudeln. Auch hier sind die Angestellten unfreundlich. Außerdem ist das Essen mies und völlig überteuert. So etwas haben wir in den vergangenen Tagen in den USA noch nicht erlebt.

Endlich sind unsere Zimmer fertig. Sie sind sauber aber riechen stark nach Rauch, obwohl die gesamte Anlage eine Nichtraucheranlage ist.

Tag 1. – Anreise – Los Angeles
Tag 2. – Calico – Oatman – Kingman
Tag 3. Route 66 – Hackberry – Grand Canyon
Tag 4. Grand Canyon – Monument Valley
Tag 5. Monument Valley – Antelope Canyon – Page
Tag 6. Page – Lake Powell
Tag 7. Page – Las Vegas
Tag 8. Las Vegas – seven magic mountains
Tag 9. Las Vegas – Death Valley
Tag 10. Death Valley – Bodie – Bridgeport
Tag 11. Bridgeport – Tioga Pass – Yosemite Valley
Tag 12. Yosemite Valley – Sequoia Park – Fresno
Tag 13. Fresno – San Francisco
Tag 14. San Francisco – cable car – Baseball
Tag 15. San Francisco – Golden Gate Bridge – cable car
Tag 16. San Francisco – 17-miles-drive – Carmel by the sea
Tag 17. Carmel by the sea – highway 1 – San Luis Obispo
Tag 18. San Luis Obispo – Santa Barbara – Santa Monica
Tag 19. Santa Monica – Venice Beach
Tag 20. Los Angeles – Universal Studios – Griffith Observatorium
Tag 21. Los Angeles – Beverly Hills
Tag 22. Santa Monica – Rückreise

Yosemite Valley Lodge

 

Lage:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Servicequalität:1.5 out of 5 stars (1,5 / 5)
Sauberkeit:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Zimmer Größe/Ausstattung:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Preis/Leistung:2 out of 5 stars (2,0 / 5)

Ordentliche Lage im Yosemite Valley. Katastrophaler Service mit völlig überteuerten Restaurants. Kaum Qualität der Speisen. Die Zimmer sind alt und nicht gepflegt. Nur aufgrund der Lage eine Übernachtung wert.
www.travelyosemite.com/lodging/

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