Tag 9 – Las Vegas – Death Valley

Heute frühstücken wir auf dem Weg aus Las Vegas das erste Mal in einem Mc Donald’s. 5 egg McMuffins und Kaffee. Endlich mal „normale“ Portionen, die wir auch aufessen. In der Nähe des Flughafens gibt es einen großen Walmart, in dem unsere Reserven auffüllen. Wir benötigen Getränke für die Fahrt ins Death Valley und diverse Kleinigkeiten.

Die Fahrt ins Death Valley dauert etwa 2 ½ Stunden. Kurz vorher, in Pahrump, tanken wir voll. Diese Tankstelle soll mit 2,85$/gal. die preiswerteste sein, die wir auf der gesamten Reise finden. Volltanken ist sehr sinnvoll, da es zwar in Furnace Creek, im Death Valley eine Tankstelle gibt, die aber mit über 5 $/gal. sehr teuer ist. Außerdem werden die Entfernungen im Tal des Todes gerne unterschätzt.

Nach der Einfahrt in den Nationalpark (kein Kassenhäuschen sondern nur ein Automat an dem man den Eintritt bezahlen soll), biegen wir links ab zum „Dante’s View“. Von der Hauptstraße führt eine kleine Straße ca. 15 Meilen bergauf zu einem überragenden Aussichtspunkt über das Tal. Wir sind hier ca. 1.000 m hoch und haben eine Temperatur von etwa 40°C. Von hier aus können wir die Größenordnung des Death Valley etwas besser einschätzen, obwohl man nur knapp die Hälfte der Länge erahnen kann. Insgesamt ist das Tal mehr als 200 km lang und 100 km breit.

Zurück zur Hauptstraße und etwas weiter, wieder links zum Zabrisky Point. Zu diesem Punkt müssen wir etwas hoch laufen, das bei diesen Temperaturen recht anstrengend ist.  Von hier aus ist der Blick auf viele bunte Gesteinsfalten oder Steindünen frei. Wir halten es aber auch hier nur kurze Zeit aus und freuen uns auf das klimatisierte Auto.

Im visitor centre von Furnace Creek, der Oase inmitten des Death Valley, schauen wir uns die Ausstellung an. Außen steht ein großes Thermometer. Es zeigt 124° Fahrenheit. 51°C im Schatten. Wo ist der Schatten?!

Unser Hotel liegt direkt in der Oase. Im Furnace Creek Inn haben wir eine Cabin gemietet. Das ist ein kleines Holzhaus, etwas abgelegen vom Haupthaus, in dem wir alle 5 schlafen können. Es gibt zwei große Doppelbetten und eine Schlafcouch im Wohnzimmer. Da wir zu diesem Häuschen nicht mit unserem Auto fahren dürfen, werden wir und ein paar unserer Koffer von einem freundlichen boy zum Haus gefahren. Zu jedem Haus gehört ein Golfcart. Die Kinder haben plötzlich großen Spass, die restlichen Sachen aus dem Auto zu holen. Beim Einchecken haben wir direkt für heute Abend einen Tisch im Saloon der Ranch gebucht, so dass wir jetzt noch etwas Zeit haben, uns auszuruhen.

Um 17.00 Uhr starten wir zum Badwater Basin, dem tiefst gelegenen Punkt der nördlichen Hemisphäre mit 86 Metern unter Meeresspiegel. Nach 20 Minuten Fahrt steigen wir nur kurz aus, gehen ein kleines Stück auf dem Salzsee und machen Fotos. Die generelle Hitze und der zusätzliche heiße Wind lassen nicht mehr zu. Auf dem Rückweg zur Oase machen wir noch kurz einen Abstecher zum „devil’s golfcourse“. Über eine gravel road (Schotterpiste) mit viel Staub fahren wir 500 Meter zu einem kleine Parkplatz, dir direkt an einem Bereich mit vielen spitzen Salzstrukturen liegt. Dies muss der Golfplatz des Teufels gewesen sein.

Der Saloon in der Ranch von Furnace Creek ist recht original. Da es im Hauptraum leider keinen Tisch für 5 Personen gibt, werden wir in einen kleinen Seitenraum gebeten. Schade. BeiM Blick auf die Speisekarte habe ich einen Kloß im Hals. Wer auf die Idee kommt, das  Tomahawk Steak zu essen, soll dies selber bezahlen. 105$ soll es kosten, na ja, ist auch 36 oz schwer (ca. 1 kg).

20.00 Uhr, es wird langsam dunkel und die Sterne funkeln. So einen Sternenhimmel habe ich noch nie gesehen. Dieser Ort ist ausgezeichnet als Dark Sky Park und neben einem anderen in Kanada der zweitgrößte weltweit. Zunächst mache ich Fotos von unserem Hotelweg aus. Allerdings stört das Licht einiger weniger Laternen etwas. Also fahren wir später mit dem Golfkarren direkt auf den. Fotos von der Milchstraße habe ich vorher nur in Reportagen gesehen, her gibt es diese „in Echt“. Um 23.00 Uhr sind alle Bilder im Kasten und wir gehen schlafen.

Tag 1. – Anreise – Los Angeles
Tag 2. – Calico – Oatman – Kingman
Tag 3. Route 66 – Hackberry – Grand Canyon
Tag 4. Grand Canyon – Monument Valley
Tag 5. Monument Valley – Antelope Canyon – Page
Tag 6. Page – Lake Powell
Tag 7. Page – Las Vegas
Tag 8. Las Vegas – seven magic mountains
Tag 9. Las Vegas – Death Valley
Tag 10. Death Valley – Bodie – Bridgeport
Tag 11. Bridgeport – Tioga Pass – Yosemite Valley
Tag 12. Yosemite Valley – Sequoia Park – Fresno
Tag 13. Fresno – San Francisco
Tag 14. San Francisco – cable car – Baseball
Tag 15. San Francisco – Golden Gate Bridge – cable car
Tag 16. San Francisco – 17-miles-drive – Carmel by the sea
Tag 17. Carmel by the sea – highway 1 – San Luis Obispo
Tag 18. San Luis Obispo – Santa Barbara – Santa Monica
Tag 19. Santa Monica – Venice Beach
Tag 20. Los Angeles – Universal Studios – Griffith Observatorium
Tag 21. Los Angeles – Beverly Hills
Tag 22. Santa Monica – Rückreise

The Inn Hotel – Death Valley

 

Lage:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Servicequalität:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Sauberkeit:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Zimmer Größe/Ausstattung:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Preis/Leistung:3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)

Beste Lage inmitten des Death Valley. Toller Service, der allerdings teuer bezahlt werden muss. Dennoch erste Wahl für eine Übernachtung im Tal des Todes.
www.oasisatdeathvalley.com

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